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THW OV Nörvenich

Erreichbarkeit!

Jeden Mittwoch von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr!

Tel.: 02426 / 901073
Fax: 02426 / 901074

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THW

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Notfallalarmierung bitte über

die Feuerwehrleitstelle: 112

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Archiv 2010

Einsatz für die Fachgruppe Räumen
Sven Meyer am 30.12.2010, um14:28

Am Montag den 27.12.2010 um ca. 09:00 Uhr wurde die Fachgruppe Räumen zu einem Schneeeinsatz alarmiert. Aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse benötigte die Bundespolizei in Linnich Welz Unterstützung. Die Bundespolizei konnte auf ihrem eigenen Gelände kein Fahrzeug mehr bewegen. Der gesamte Vorplatz und die Auffahrt zum Hauptgebäude waren von einer riesigen Schnee und Eisfläche bedeckt. Die Aufgabe der Räumgruppe bestand darin, mit dem Bergungsräumgerät (Radlader) die Auffahrt vom Schnee und Eis zu befreien und den Vorplatz am Hauptgebäude zu räumen.

Vorort angekommen dauerte es nicht lange bis unsere Helfer erkennen mussten, dass dieser Einsatz länger dauert. Von der Alarmierung bis zum Ende des Einsatzes vergingen insgesamt 10 Stunden. Unsere beiden Helfer waren gegen 21:00 Uhr wieder am Standort in Nörvenich und meldeten sich bei der Einsatzleitstelle in Stockheim einsatzbereit zurück.

Diesen Bericht mit Bildern finden Sie unter Einsätze => Einsätze 2010


 
Erneute Alarmierung
Frank Meuser am 25.12.2010, um 18:12 Uhr

Am frühen Morgen wurde der Ortsverband Nörvenich erneut alarmiert, diesmal vom Nachbar OV Düren. Es handelte sich wieder um das Hallenbad in Düren. Da wegen Dunkelheit gestern die Arbeit eingestellt wurde sollte heute morgen mit vereinten Kräften das Dach des Hallenbades geräumt werden. Da es nun auch an die Bereiche mit Dachschrägen ging, mußten die Helfer entsprechend gesichert werden. Um genügend Helfer einsetzen zu können hatte der OV Düren die Nörvenicher Helfer dazu gerufen. Mit vereinten Kräften wurde das Dach dann bis zum Nachmittag fertig geräumt, so daß ab Montag der normale Tagesablauf des Schwimmbades wieder beginnen kann.

Schneeraeumen_Dach_01

Foto: Frank Meuser


 

Schneechaos während der Feiertage Frank Meuser am 24.12.2010, um 23:20 Uhr

Am Freitag um 7:40 Uhr wurde der Ortsverband Nörvenich durch die Polizei Düren alarmiert. Aufgabe sollte sein, die eingeschneiten Einsatzfahrzeuge zu befreien. Noch während der Fahrt zur Unterkunft erfolgte die nächste Alarmierung. Ein stecken gebliebener LKW mußte befreit werden. Dadurch wurde zusätzlich zur bereits alarmierten Räumgruppe auch noch die 1.Bergungsgruppe alarmiert.

Die 1.BG und die Räumgruppe fuhren nun den LKW an, der direkt hinter der Ortschaft Eschweiler über Feld von der Straße abgekommen war. Danach fuhren beide Einheiten die Polizeistation in Düren an. Hier galt es, alle Zu- und Abfahrtswege zu beräumen und die Wege zwischen den Fahrzeugen frei zu schieben.

Während dieser Arbeit erfolgte die nächste Alarmierung durch die Stadtwerke Düren, auch hier sollte der Betriebshof vom Schnee befreit werden, da viele Kleinfahrzeuge; Anhänger und Gerätschaften nicht mehr erreichbar waren. Eine brennzlige Situation, da somit der Stördienst der Stadtwerke nicht mehr voll einsatzbereit war.

Nachdem die Räumgruppe die Aufgabe bei der Polizei erledigt hatte, wurden nun die Stadtwerke angefahren. Während der Radlader seine Arbeit aufnahm erfolgte eine Alarmierung durch die Feuerwehr Düren. Das städtische Hallenbad hatte eine zu hohe Schneelast auf dem Dach und sollte freigeräumt werden. Die 1.Bergungsgruppe fuhr nun das Hallenbad an und half den bereits eingesetzten Feuerwehrleuten. Da es sich hier um den Zuständigkeitsbereich des OV Düren handelt wurde dieser alarmiert, um die Arbeit des THW zu übernehmen.

Da der Radlader inzwischen seine Arbeit erledigt hatte, fuhr die Räumgruppe noch am Hallenbad vorbei. Das nutzte der Einsatzleiter der Feuerwehr und bat die Helfer mit dem Radlader die Feuerwache Düren vom Schnee zu beräumen, da auch hier die Schneemassen eine Ausfahrt der Einsatzfahrzeuge erschwerten, vor allem die kleineren Fahrzeuge Rettungswagen (RTW) und Notarzteinsatzfahrzeug (NEF).

Nach dem Eintreffen der Kamaraden aus Düren konnte, die 1.BG die Heimfahrt antreten. Weit kamen wir nicht. Noch auf der Heimfahrt erfolgte sofort die nächste Alarmierung durch die Polizei Düren. Ein LKW hatte sich festgefahren. Auch dieses Fahrzeug wurde befreit und auf einen großen Parkplatz geschleppt.

Gegen 19:30 Uhr waren beide Gruppen dann zurück in der Unterkunft und meldeten sich wieder einsatzbereit.

Berichte über die Einsätze folgen noch im Bereich "Einsätze"

Wir wünschen allen Helferinnen und Helfer und deren Familie eine frohe Weihnachtszeit mit der Hoffnung, dass es ruhig bleibt!

Schneeraeumen_Feuerwehr_01

Foto: Arno Strack (Feuerwehr Stadt Düren)

Danke für die zur Verfügung gestellten Bilder!


   

Unterstützung des Schneelastmesstrupp des GFB-Aachen

Am 28.12.2010 werden zwei Helfer des OV-Nörvenich an einer Schulung des Schneelastmesstrupps teilnehmen. In den letzten Wochen wurde das THW bundesweit zu Schneelasträumungen auf Flachdächer gerufen und eingesetzt. Zur Bewertung der Statik, der belasteten Dächer, muß eine Schneelastmessung durchgeführt werden, die Ergebnisse der Messungen werden dann von einem THW-Baufachberater ausgewertet. Erst danach kann eine Aussage getroffen werden, ob die betroffenen Dächer nicht einsturzgefährdet sind und somit die Helfer des THWs die Räumung der Dächer gefahrlos beginnen können.

Im GFB Aachen ist der Schneelastmesstrupp im OV Hürtgenwald stationiert. Der OB Dr. Heuser leitet diesen als THW-Baufachberater. Die Ausbildung der Helfer aus Nörvenich dient zur personellen Entlastung der Hürtgenwalder Kameraden.    

Bei sehr starken Schneefällen kann es zu einer Überlastung von Dachkonstruktionen kommen. Um die genaue reale Schneebelastung zu ermitteln, wird eine Schneelastmessung durchgeführt. Die erforderliche Ausstattung steht dem Technischen Hilfswerk einsatzbereit zur Verfügung. Eine Messung mittels Gliedermaßstab und spezifischem Gewicht (Normgewicht) ist nicht ausreichend, weil hierbei die Schneedichte und Vereisung nicht berücksichtigt wird. Deshalb wird mit einem Messrohr eine Schneeprobe entnommen und ausgewogen. Anschließend wird die entnommene Probe auf Schneedichte, Vereisungsgrad und Wassergehalt untersucht. Zur Auswertung werden mindestens drei Proben entnommen und über eine Berechnungssoftware ausgewertet. Anschließend wird die reale Schneelast mit der in der Statik des Gebäudes angenommenen maximalen Schneelast verglichen und die Standsicherheit der angetroffenen Dachkonstruktion durch den Baufachberater sachkundig bewertet.

Als Ergebnis kann es zu folgenden einsatztaktischen Maßnahmen kommen:

  • Das reale Schneegewicht ist leichter als die in der Statik angenommene maximale Belastung der Dachkonstruktion, somit ist keine einsatztaktische Maßnahme erforderlich.
  • Die Standsicherheit der Dachkonstruktion ist gefährdet, aber noch unterhalb der Maximalbelastung und eine Schneelasträumung ist möglich.
  • Die Standsicherheit der Dachkonstruktion ist durch Überschreitung der Maximalbelastung akut gefährdet und eine Schneelasträumung nicht mehr möglich. Das Gebäude wird gesperrt.

Wird die Dachkonstruktion geräumt, ist es erforderlich einn Schneeräumplan aufzustellen, um die Konstruktion nicht durch das Gewicht der räumenden Helfern weiter zu belasten. Gegebenenfalls ist es erforderlich die Dachkonstruktion durch Überwachungssysteme wie das Einsatzstellensicherungssystem (ESS) oder Crack Distance Monitoring (CDM) zu überwachen! Diese erlauben kleinste Bewegungen in der Gebäudekonstruktion zu ermitteln.

Quelle: THW Witten


 
Treffen der Bereichsausbilder Atemschutz
Sven Meyer am 04.12.2010, um 11:05 Uhr

Am Freitag den 26.11.2010 trafen sich die Bereichsausbilder Atemschutz der Geschäftsstelle Aachen in der THW Unterkunft Nörvenich. Bei diesem Treffen wurde der Bedarf an Auszubildenden Atemschutzgeräteträger-/innen (AGT´ler) ermittelt. Anhand dieser Zahlen konnten dann die nötigen Erstausbildungstermine für das Jahr 2011 festgelegt werden. Neben der Festlegung der Ausbildungstermine wurden auch noch Themen wie Weiterbildungsmaßnahmen für Helferinnen/er der Bergungsgruppen und Fachgruppen besprochen.


   

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