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Jugendlager

In der Zeit vom 04.06.2015 bis zum 07.06.2015 fand das diesjährige Lager unserer Jugendgruppe statt.

Nachdem am Donnerstag die 17 Junghelfer und die Betreuer eintrafen, wurde der Ablauf besprochen und das Lager in der Unterkunft eingerichtet.

Bereits am späten Nachmittag konnten die Jugendlichen ihr Können bei einer kleinen Rettungsübung zeigen. Die Junghelfer bekamen die Aufgabe, einen Verletzten auf einer Krankentrage fachmännisch "einzubinden" und den Transport zu üben.

Nach dem Abendessen wurde der gemütliche Teil mit Lagerfeuer, Spielen und geselligem Beisammensein eingeleitet.

 

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Am nächsten Tag hat die Jugendgruppe für den Ernstfall den Brückenbau mit dem Einsatzgerüstsystem (EGS) über den Neffelbach geprobt.

Unter der Leitung des Gruppenführers der 1. Bergungsgruppe, Sven Meyer, erhielten die Junghelfer eine Einweisung in den Umgang mit dem EGS. Danach startete der Brückenbau mit einer Länge von insgesamt 18 Metern. Hiervon waren 12 m freitragend über den Neffelbach.

Die Brücke wurde mit vereinten Kräften abschnittsweise über den Neffelbach gebaut. Hierzu war es erforderlich, die Brücke mit einem Gegengewicht zu stabilisieren. Für das erforderliche Kontergewicht wurden 2 Kunststofftanks mit 2000 Litern Wasser aus dem Neffelbach befüllt.

Die Brücke konnte in einer Bauzeit von ca. 4 Stunden fertiggestellt werden. Hierbei haben die Junghelfer einen Großteil des OV EGS-Material verbaut.

Die Brücke wurde von den Jugendlichen ausgiebig getestet und nach einer kurzen Stärkung wieder abgebaut.

An dieser Stelle möchten wir der Jugendgruppe ein großes Lob aussprechen, die selbst bei hohen Temperaturen die Aufgabe hervorragend gemeistert hat.

Am Freitag legten wir einen Abenteuertrag im Hochseilklettergarten in Hürtgenwald ein. Nach einer fachkundigen Einweisung in die Sicherheitstechnik und den Parcours, konnten die Junghelfer in Höhen bis zu 12 m klettern und eine Seilbahn von über 100 m nutzen. Bei diesem Ausflug stand auch die Teamarbeit im Vordergrund, da verschiedene Übungen nur gemeinsam zu bewältigen waren

In der Nacht wurden die Jugendlichen "alarmiert". Aufgabe der Übung war das Absperren einer Straße sowie der Aufbau einer Beleuchtungskette zum Ausleuchten eines Straßenabschnitts.

Auch diese Übung haben die Jugendlichen mit Bravour erledigt. Die gestellten Aufgaben konnten sie eigenständig und sicher umsetzen.

Am Sonntag war es dann schon wieder Zeit, nach Hause zu fahren.

Als Fazit möchten wir festhalten: Auch in diesem Jahr war das Jugendlager ein voller Erfolg und wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.